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<pre>Am vergangenen Spieltag setzte es in Bremen eine 1:3-Schlappe. Schon zur Pause lagen die „Wölfe“, die wieder einmal einen fußballerischen Offenbarungseid ablieferten, obwohl sie dieses Spiel eigentlich gewinnen wollten, um sich von der Abstiegszone abzusetzen, mit 0:2 zurück.  <p> Breitenreiter steht deshalb ganz alleine da. Niemand stärkt ihm den Rücken und ständig werden neue Gerüchte von außen an die Mannschaft herangetragen. Eine Situation, die für den Ex-Profi (u.a. Wolfsburg, HSV, Unterhaching) von Woche zu Woche unerträglicher wird.  <p>  Während die Konkurrenz aus Frankfurt, Bremen und Hoffenheim derzeit nachweislich zu Siegen in der Lage ist, hat der VfB diesbezüglich schon eine ganze Weile nichts mehr anzubieten; der zehnte Saison-Dreier lässt mittlerweile bereits schier endlose sieben Partien auf sich warten. <p> Auch wir Wettfreunde sind der Meinung, dass die Gastgeber ein weiteres Mal nicht mit leeren Händen dastehen werden. <p>  Schließlich war es den Niedersachsen in den vergangenen sechs Jahren nur einmal gelungen, die Heimreise mit Punkten im Gepäck anzutreten. Abgesehen davon entschied Hoffenheim die letzten vier direkten Aufeinandertreffen allesamt für sich.  </pre>


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<pre>Personell sollte es bei Hoffenheim nichts Neues geben. Lukas Rupp stand gegen den BVB nicht im Kader. Bremen muss auf Innenverteidiger Niklas Moisander verzichten, der gegen Köln seine fünfte gelbe Karte gesehen hat und daher gesperrt ist. Ein Einsatz von Santiago Garcia ist fraglich.  <p> Mein zweiter Tipp: „Sieg Bayern & Beide treffen“ zu einer Quote von 2,6Etwas mutiger als der erste Tipp, aber klar begründet: Stuttgart wird vermutlich alles geben, um zumindest den Ehrentreffer zu erzielen.  <p>  Wolfsburg fertigte zwar am vergangenen Wochenende Fix-Absteiger FC Köln mit 4:1 ab, doch das rettende Ufer war bereits zuvor zu weit entfernt, um den Ligaverbleib in der regulären Saison zu schaffen. Zumindest der direkte Abstieg konnte durch den Erfolg gegen den Effzeh verhindert werden. <p> Dass sich die Bremer derzeit mit kaum noch ligatauglichen 4(!) Punkten am hintersten Ende der Heim-Tabelle platzieren, wird nach unserer Prognose auch gegen die Berliner von Bedeutung sein — wenig deutet vorab darauf hin, dass die Hertha im Norden aus ihren Träumen gerissen wird. <p>  Wie sich dieser erfolgreich bewältigen lässt, haben seiner Meinung nach vor allem der FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach erfolgreich vorgemacht. Diesen Teams gelte es nun nachzueifern.  </pre> 


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<pre> Da es auswärts lediglich in Wolfsburg zu einem Zähler reichte, wurden 90% der zehn eingeheimsten Punkte in der angestammten Opel Arena eingesackt. Folglich erklärt es sich von selbst, an welchem Ende der verantwortliche Trainer Sandro Schwarz in den kommenden Wochen anzusetzen hat.  <p> Zwar ist es den Rheinländern unbesehen zuzutrauen, auch in Hoffenheim munter mitzuspielen; gegen die in den letzten anderthalb Jahren daheim nur zwei Mal unterlegene TSG dürfte dies letztlich aber wohl selbst für einen tröstlichen Teilerfolg zu wenig sein.  <p>  Immerhin: Die beiden bisherigen Heimsiege konnten in den beiden jüngsten Heimpartien gegen Wolfsburg und Köln eingefahren werden. Insgesamt bleibt die unausgewogene Spielweise dennoch das größte Hoffenheimer Problem. <p>  Der Grund: Nach dem Aufschwung unter Jürgen Kramny (acht ungeschlagene Ligaspiele in Folge) wähnte so mancher VfB-Sympathisant seine Mannschaft schon auf den Weg in Richtung Europa. Dass es auch schnell wieder nach unten gehen kann, wurde an dieser Stelle einfach ausgeblendet. <p>  Beim SVW gibt man sich jedoch bescheiden, von der Champions League zu reden sei „noch zu früh“.  </pre>


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<pre> Der kommende Gegner, der VfB Stuttgart, feierte indes seinen siebten Streich in Folge. Mit dem beeindruckenden 2:1-Erfolg in Freiburgs Schwarzwaldstadion blieben die Schwaben unter Tayfun Korkut weiterhin ungeschlagen und sind das Team der Stunde.  <p> Seit jenem 1:0 in Düsseldorf hielt sich das Team nur mehr mit zwei daheim eingespielten Punkten über Wasser, derweil die eingeschobene Dienstreise nach Leipzig mit 1:4 danebenging.   <p> Da die „Bullen“ mit 2:1 besiegt wurden, steht die Eintracht in der Tabelle nun vor dem amtierenden Vize-Meister. <p>  Ebenso wenig ist davon auszugehen, dass die Stuttgarter sich durch den Last-Minute-Gegentreffer der 96er beeindrucken lassen. Korkut: „Das tut natürlich weh, aber wir dürfen uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Uns fehlt noch ein kleiner Schritt zum Klassenerhalt.“  <p> Die Auswärts-Misere ist der Grund, warum die Schwaben ihren Blick stetig nach unten richten müssen, denn der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur zwei Punkte. Zum Glück für den VfB haben Dienstag und Mittwoch aber auch alle hinter ihnen platzierten Klubs verloren.  </pre>


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<pre> Vorerst muss Trainer Manuel Baum nämlich nur um Rani Khedira (Bauchmuskelzerrung) bangen. Abwehrrecke Martin Hinteregger (Sprunggelenksprobleme) dürfte dagegen rechtzeitig wieder fit werden.  <p> Schon in der letzten Saison war Bayern-Kollege Thomas Müller mit 20 Toren der drittbeste im Torschützen-Ranking. Auch diesmal wird der oft unkonventionell agierende Angreifer wieder auf Rang 3 im Quoten-Ranking geführt.  <p>  Quoten Stand vom 20.10.2017, 10:48 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. <p>  Wie zerfahren die Situation der Schwaben ist, verrät ein Blick auf die Tabelle. In dieser wird das Team von Jürgen Kramny mit 33 Punkten auf Rang 17 geführt — zwei Zähler hinter dem 16. aus Bremen und drei hinter dem 15. aus Frankfurt, die zudem beide eine deutlich positivere Tordifferenz aufweisen.  <p> Trotz des vermutlich ziemlich traurigen Abschneidens wird Trainer Dirk Schuster nach dem sich abzeichnenden Abstieg natürlich dennoch für seine Verdienste heiliggesprochen — um dann im Anschluss umgehend die Verantwortung für einen besser situierten Traditionsverein zu übernehmen.  </pre>


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